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2017-04-12 12:09

Hofgeismar-Wolfhagen: Zur Jahreshauptversammlung hatte der Innungsvorstand die Innungsmitglieder in das Heimatmuseum nach Grebenstein-Udenhausen, das von Klara und Horst Jordan sehr anschaulich zusammengetragen und aufgestellt wurde, eingeladen. Die Exponate und die angenehme Atmosphäre versetzten die Besucher in eine längst vergangene Zeit. Besucher erhalten Einblicke in die Lebensweise vorangegangener Generationen sowie in die Bedeutung des Handwerkes für die Gesellschaft und das Leben in den Handwerksbetrieben. Dieses Museum lässt den Strukturwandel, die rasante Entwicklung des Handwerkes und die Veränderungen in unserer Gesellschaft erkennen.

Nach einer Museumsführung durch Schlossermeister Horst Jordan(selbst über viele Jahre erfolgreich mit seinem Metallbaubetrieb tätig) starteten die Anwesenden in die Innungsversammlung. Obermeister Heiko Bonnet sowie die Vorstandsmitglieder Thomas Opfer und  Friedhelm Schlaf berichteten über ihre Erfahrungen im Bereich der Betriebsberatung im Programm „Unternehmenswert Mensch“.

OstD Dietmar Johlen und SD Udo Hauser, beide von der Herwig-Blankertz–Schule informierten die Versammlungsmitglieder über die neue Schulform BÜA, die als Modellversuch, getragen von den Berufsschulen in der Stadt und imLandkreis Kassel zum Schuljahresbeginn 2017 angeboten werden. An die Stelle der bisherigen Berufsgrundschuljahre und Berufsfachschulen rückt nun diese neue Berufsfachschule zum Übergang in die Ausbildung (BÜA). Ziel dieser neuen Schulform BÜA ist jungen Menschen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern. Den Jugendlichen soll aufgezeigt werden, dass die Durchgängigkeit in dualen Ausbildungen alle Möglichkeiten offen lässt, so kann z.B. eine Ausbildung im Handwerk bei entsprechenden Abschlussnoten und dem Nachweis der erforderlichen Englischkenntnisse zum mittleren Bildungsabschluss führen.

Die Jugendlichen sollen in den BÜA-Klassen in maximal 2 Jahren ihre Ausbildungsreife erlangen und möglichst schnell zu ihrem Beruf und einer Ausbildung finden. Die duale Ausbildung öffnet viele Möglichkeiten im Handwerk, besonders im Tischler Handwerk kann die Kreativität voll ausgelebt werden und alle Wege stehen nach der Ausbildung offen, betonte der Obermeister Bonnet.

In seinem Jahresbericht ging der OM zunächst auf die Leistungsfähigkeit des Tischlerhandwerks ein und stellte fest "unsere Innungskollegen bieten ein breites Spektrum an hervorragenden individuellen Lösungen für die Kunden". Darüber hinaus ging er auf die umfangreichen Aktivitäten, Veranstaltungen und Seminare ein. Diese und die Ausbildung junger Menschen im Tischlerhandwerk haben die Innungsarbeit des vergangenen Jahres geprägt. Eine Innungsfahrt für das bereits begonnene Jahr 2017 sowie Seminare und Veranstaltungen, die die Mitgliedsbetriebe in der Betriebsführung unterstützen, sind in Vorbereitung,.

Der neue Geschäftsführer, Dr. Norbert Wett, stellte sich den Versammlungsteilnehmern vor und informierte über die Bestrebungen eine neue Webseite einzurichten sowie mit Rahmenvereinbarungen den Innungsbetrieben eine gute Unterstützung zu geben.

Geschäftsführer Erich Horbrügger informierte die Mitgliedbetriebe über das angestrebte Kataster der Energieeffizienz Betriebe, das sich zurzeit gemeinsam mit der Gemeinde Niestetal in der Vorbereitung befindet

Die Jahresrechnung 2016 wurde angenommen und der Haushaltsplan 2017 verabschiedet.

Obermeister Heiko Bonnet, Horst und Klara Jordan.

Ein Blick in die Versammlung

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