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2025-03-07 17:53

Klausurtagung des Vorstandes der Kreishandwerkerschaft Kassel

Für zwei Tage die alltäglichen Pflichten und Aufgaben hinter sich lassen und sich in aller Ruhe den Schwerpunktthemen der Kreishandwerkerschaft Kassel (KH) widmen – dieses Ziel verfolgen die Klausurtagungen, zu denen der ehrenamtliche Vorstand der KH sowie die Geschäftsführer alljährlich zusammenkommen.

In Klausur: (vorne, von links) Uwe Loth, Kreishandwerksmeisterin Alexandra Kaske-Diekmann und Uwe Köhler; (dahinter, von links) Lothar Ahlers, Marius Jung (KH-GF), Frank Baum, Sven Dopatka (stellv. KH-GF), Kord Kayser, Marc Döring und Johannes Schwarz.

In diesem Frühjahr traf sich die Runde im Kasseler Hotel Gude; die Teilnehmer hatten sich wieder ein umfangreiches Programm vorgenommen. Ganz oben auf der Agenda: die Entwicklung von zukunftsweisenden Perspektiven für die Kreishandwerkerschaft; vielfältige Themenbereiche, die unter der Überschrift „KH 2030“ zusammengeführt werden. Kreishandwerksmeisterin Alexandra Kaske-Diekmann unterstrich die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Zukunft. „Neben der Digitalisierung wird auch der Einsatz von KI in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle spielen“.

Ein Schwerpunktthema der Versammlung war die Fachkräftesicherung und -gewinnung, die der Vorstand als eine der dringendsten Aufgaben für die Zukunft des Handwerks bezeichnete. „Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und mit Hilfe der Social Media Kanäle wollen wir verstärkt die Vorteile der Handwerksberufe herausstellen und den Jugendlichen bei der Berufsorientierung Hilfestellung geben“, so Sven Dopatka, stellvertretender Geschäftsführer der KH. Aber auch der direkte Kontakt mit Schülern aller Schulformen soll weiter ausgebaut werden. Hierfür gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Kassel.

Die Vorstandsmitglieder wissen, dass etliche der nicht in der Innung organisierten Handwerker die Mitgliedschaft hinterfragen: Was habe ich davon? Beispiele gefällig? Zum Service der in der KH vertretenen Innungen gehört u. a. juristische Beratung, Hilfe bei Problemen mit Behörden oder Berufsschulen oder ein kostengünstiger Buchhaltungsservice. „Diese und viele weitere Vorteile einer Mitgliedschaft sollen künftig noch klarer nach Außen transportiert werden“, erklärt KH-Geschäftsführer Marius Jung.

Zur Gewinnung weiterer Aktiver in den Gremien der Innungen und zur Unterstützung dieser Ehrenamtler plant die KH Maßnahmen wie beispielsweise Workshops zu verschiedenen Themen. Ein Augenmerk lag zudem auf der Zusammenarbeit zwischen den Innungen. Alexandra Kaske-Diekmann: „Es geht hier nicht um Fusionen, sondern darum Synergien zu nutzen; beispielsweise durch gemeinsame Seminare oder - wie es ja jetzt schon von verschiedenen Gewerken praktiziert wird - bei Gesellenfreisprechungsfeiern“.

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